Sabine Schneider – Taiji hat mich gefunden

(Seit 2008 Schülerin von Sasa Krauter, seit 2024 Kursleiterin der WCTAG, seit 2025 Taijiunterricht am Donnerstag)

Um das Jahr 2008 herum ging es mir nicht gut, ich hatte monatelang Kopfschmerzen und auch regelmäßig Migräne. Ich war auf der Suche nach etwas, das mir helfen kann. Ein Osteopath meinte zu mir: „Wenn man den Körper fordert, soll man ihm auch etwas zurückgeben, etwas Gutes tun.“ Auf meine Frage, was das denn sein könnte, meinte er beispielsweise Taiji. Und so landete ich bei Sasa im Taijiunterricht.

Sasas fundierter Unterricht, die Schönheit der Bewegung, das immerwährende Dazulernen und Vertiefen, die Taiji-Gemeinschaft, die entstandenen Freundschaften – das alles hat mich in den Bann gezogen, bis heute.

Taiji-Eckpunkte zu suchen und sich darin zu vertiefen
Ist eine Forschungsreise – nicht zu den Polarkappen – sondern in eigene Tiefen.

Auf meinem Taijiweg gibt es immer wieder diese kleinen Fortschritte, die ein tieferes Fühlen und Taiji-Erleben eröffnen. Das Dazulernen hört nicht auf: das macht Taiji so spannend und mich glücklich. (Kopfschmerzen und Migräne habe ich schon sehr, sehr lange nicht mehr.)

2024 habe ich die Kursleiterprüfung bei der WCTAG absolviert und einige Zeit später den besonderen Donnerstagskurs von Sasa übernommen. Er ist während Corona entstanden: immer draußen, das ganze Jahr durch und im Winter kann es sehr frostig sein. Aber genau das liebe ich, bei jedem Wetter draußen zu sein.

Wir sind eine kleine, standhafte Draußencrew. Der Wunsch der Teilnehmer:innen ist, die 75er Stück für Stück bis zum Ende durchzugehen, sich einzelne Bilder genauer anzuschauen. Und so schreiten wir langsam voran. Nach dem Aufwärmen und der Stehmeditation üben wir meist kleine Sequenzen intensiv, schauen uns einzelne Bilder genau an.

Vielleicht gibt es ja noch mehr „Immer-Draußensei-Taiji-Enthusiasten_innen“: ihr seid herzlich willkommen,

Sabine