Practicing Taijiquan in uncertain times

Illustration of pictures of Lao jia yi lu at Yang Luchan’s training center in Chen Jia Gou, China, the origin place of Chen Taijiquan

Lao jia yi lu (老架一路, lǎo jià yī lù), translated word by word, means ‘old frame first form’. This form, called the 75 form because it consists of 75 different postures, is the oldest known Taiji form and sometimes called the jewel of the Chen style. I am regularly surprised by how practicing this form slowly and meticulously creates a deep sense of calm and a feeling of connection within me. „Practicing Taijiquan in uncertain times“ weiterlesen

Ruhe, innere Stille oder doch der ganz große Frieden? Wie funktioniert eigentlich Meditation?

Geh ich zeitig in die Leere
Komm ich aus der Leere voll.
Wenn ich mit dem Nichts verkehre
Weiß ich wieder, was ich soll.

Bertold Brecht (1898 – 1956, aus den Buckower Elegien 1953)

Wie so vieles andere auch hat Meditation in erster Linie etwas mit dem Körper zu tun. Es ist eine zutiefst körperliche Erfahrung. Egal welche Meditations-Methode. „Ruhe, innere Stille oder doch der ganz große Frieden? Wie funktioniert eigentlich Meditation?“ weiterlesen

Die Seidenübungen des Chen Taijiquan

Seidenraupen und Seidenkokons

Cansigong, die Seidenübungen, bedeutet wörtlich übersetzt: Übungen der Seidenraupe. Das von Großmeister Chen Xiaowang zusammengestellte Cansigong dient anfänglich als Basisübung und ist Schritt für Schritt aufeinander aufgebaut. Relativ schnell ist jedoch zu erkennen, dass hier der Schlüssel für das grundlegende Verständnis des Taijiquan zu entdecken ist und dass deswegen gerade Fortgeschrittene diesem Trainingsinhalt größtmögliche Aufmerksamkeit schenken. „Die Seidenübungen des Chen Taijiquan“ weiterlesen

Taijiquan üben in unsicheren Zeiten

Abbildung von Bildern der „Lao jia yi lu“ in der Trainingsstätte von Yang Luchan in Chen Jia Gou, China, dem Ursprungsort des Chen Taijiquan

Lao jia yi lu (chinesisch 老架一路, lǎo jià yī lù), bedeutet direkt übersetzt: alter Rahmen erste Form. Diese Form wird auch die 75er Form genannt, da sie sich aus 75 verschiedenen sogenannten Bildern zusammensetzt. Es ist die älteste überlieferte Taiji-Form. Manchmal wird sie auch als das Juwel des Chen Stils bezeichnet. Ich bin immer wieder fasziniert, wie sich durch das langsame und genaue Üben dieser Form eine tiefe Ruhe und Verbundenheit in mir eingestellt. „Taijiquan üben in unsicheren Zeiten“ weiterlesen

Übungsreihe zur Kräftigung und Stabilisierung

Hier ein Trainingsprogramm als pdf,  um den Körper effektiv zu kräftigen und zu stabilisieren. Am besten ihr ladet das pdf herunter, druckt es aus und trainiert offline. Das Programm ist ein optimales Ganzkörpertraining, probiert es aus. In der Intensität könnt ihr es schrittweise steigern und auch richtig etwas für eure Kondition tun. Beachtet bitte die Ausführungshinweise im pdf.

Ihr seid auf den Geschmack gekommen? Hier der Link zu meinem zweiten Programm dieser Art.

Für das eigene Training: Taiji-Training 2 (30 min)

Übungsreihe für ein ca. 30-minütiges Training
Wer länger üben möchte, kann die Übungszeiten für die Seidenübungen und die Stehende Säule natürlich gerne verlängern. Oder ihr ergänzt nach dem Joggen noch euer eigenes Dehnprogramm. Wenn ihr die Abfolge verinnerlicht habt, übt am besten offline. Viel Spaß dabei „Für das eigene Training: Taiji-Training 2 (30 min)“ weiterlesen

Für das eigene Training: Taiji-Training 1 (15 min)

Übungsreihe für ein ca. 15-minütiges Training
Manchmal braucht es einfach einen Plan. Hier ein Vorschlag für eine Trainingsabfolge, die ca. 15 Minuten dauert. Probiert es aus.
Dann überlegt euch, wie oft ihr dieses Programm in der Woche machen möchtet. 2–3 Mal? Jeden Tag? Und fangt am besten gleich damit an, euren Trainingsplan umzusetzen. Wenn ihr die Abfolge verinnerlicht habt, übt am besten offline. „Für das eigene Training: Taiji-Training 1 (15 min)“ weiterlesen

Rundum entspannter und ruhiger – Yin Yoga (Restoratives Yoga)

Aus dem Handout Yin Yoga

Heute möchte ich mich der Entspannung und dem sogenannten Yin Yoga (Restorativen Yoga) widmen.

  • Hier lösen wir uns von allen körperlich ausgerichteten Konzepten, von allen Leistungsgedanken: Dehnen, sich Zeit nehmen und immer tiefer entspannen heißt es hier.
  • Im Yin Yoga werden die Positionen zum Teil über mehrere Minuten eingenommen. Macht sie auf jeden Fall 3 Minuten, so lange braucht die stark verspannte Muskulatur, um zu entspannen und loszulassen (bis zu 10 Minuten sind aber auch empfehlenswert).
  • Es lohnt sich, sich mal die Zeit für eine verschärfte Körperwahrnehmung zu nehmen. Ein großartiger Effekt ist auch, dass sich das Nervensystem beruhigt. Und wer könnte das gerade nicht brauchen? Auch der Schlaf wird dann vielleicht wieder besser.

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Das Zur-Ruhe-Kommen der Gedanken

Meine grundlegenden Gedanken zum Yoga
Schon als junge Frau interessierten mich sowohl die östlichen als auch die westlichen Bewegungsformen. Nach der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Sport innerhalb des Studiums in Deutschland gilt mein Hauptinteresse nun schon seit einigen Jahrzehnten der östlichen Philosophie mit ihrem Welt- bzw. Körperverständnis. In den chinesischen Bewegungsmeditationen wie Taiji und Qi Gong und in der indischen Kunst des Yoga aber auch im japanischen Zen kommt diese Philosophie zum Ausdruck. Diese Praktiken empfinde ich in ihrer Ganzheitlichkeit von Körper, Geist und Seele als große Bereicherung meines Lebens. „Das Zur-Ruhe-Kommen der Gedanken“ weiterlesen