Lesen, lesen, lesen | Ohne Kraft geht es nicht

Neulich, es war schon denke ich v. C., also vor Corona, entspann sich eine kleine Korrespondenz mit einem Schüler, dessen Namen ich hier nicht nennen möchte, über folgenden sehr lesenswerten Artikel mit dem Titel: „Uniting Taijiquan´s Three Jin Systems“

Dieser Schüler hat mich nun im letzten Training daran erinnert, und anschaulich gemacht, dass dieser Artikel sehr hilfreich war. Vielleicht geht es ja noch anderen so. (Wenn sich jemand berufen fühlt den Artikel zu übersetzen: nur zu! Ich verstehe sowieso nicht warum das wirklich richtig gute Buch vom selben Autor nicht auf deutsch übersetzt wird).

Ich könnte mir vorstellen, dass folgender Artikel meines sehr geschätzten Kollegen Dr. Nabil Ranné (die Erwähnung des Doktortitels ist hier schon sinnvoll: „Die Wiege des Taijiquan“ heißt nämlich seine Doktorarbeit), also dass dieser Artikel grundsätzlich hilfreich sein könnte zum Verständnis des Begriffes „Jin“, welcher ja allgemein gerne mal, um es sich sprachlich einfach zu machen, als Kraft übersetzt wird. Aber lest selbst: „Ohne Kraft geht es nicht“

Es tut mir übrigens leid, dass Nabil irgendwie versäumt hat, die Texte zu gendern, folglich müssen wieder alle, die sich nicht als Lehrer oder Kampfkünstler angesprochen fühlen, mehr Arbeit leisten. Aber das nur am Rande.

In diesem Sinne: viel Spaß beim lesen, lesen, lesen! Aber: Vorsicht! Ihr wisst ja. Eine Minute Theorie soll angeblich nur mit einer Stunde Praxis wieder auszugleichen sein. Ich weiß nicht mehr, wer das behauptet hat…

Herzlich
Sasa