Yoga und Kampfkunst? Ja. Sogar: „Die Mutter aller Kampfkünste“

Yoga und Kampfkunst? Viele Menschen bekommen das nicht so einfach zusammen. Gibt es aber schon seit sehr, wirklich sehr, sehr langer Zeit. In Europa ist die alte indischen Kampfkunst Kalarippayat nicht sehr bekannt (selbst in der „Taijiwelt“ ist diese Kampfkunst oftmals unbekannt). Ein indischer Kalarippayat-Lehrer meinte mal so schön zu mir: „Kalarippayat is the mother of all martial arts.“ Historisch gesehen könnte man das durchaus so sehen. Aber lest selbst bzw. schaut selbst. Es gibt auch ein schönes Video mit Trainingsszenen darin: Kalarippayat – der älteste Kampfsport der Welt baut auf Yoga

Lesen, lesen, lesen | Ohne Kraft geht es nicht

Neulich, es war schon denke ich v. C., also vor Corona, entspann sich eine kleine Korrespondenz mit einem Schüler, dessen Namen ich hier nicht nennen möchte, über folgenden sehr lesenswerten Artikel mit dem Titel: „Uniting Taijiquan´s Three Jin Systems“

Dieser Schüler hat mich nun im letzten Training daran erinnert, und anschaulich gemacht, dass dieser Artikel sehr hilfreich war. „Lesen, lesen, lesen | Ohne Kraft geht es nicht“ weiterlesen

Practicing Taijiquan in uncertain times

Illustration of pictures of Lao jia yi lu at Yang Luchan’s training center in Chen Jia Gou, China, the origin place of Chen Taijiquan

Lao jia yi lu (老架一路, lǎo jià yī lù), translated word by word, means ‘old frame first form’. This form, called the 75 form because it consists of 75 different postures, is the oldest known Taiji form and sometimes called the jewel of the Chen style. I am regularly surprised by how practicing this form slowly and meticulously creates a deep sense of calm and a feeling of connection within me. „Practicing Taijiquan in uncertain times“ weiterlesen

Die Seidenübungen des Chen Taijiquan

Seidenraupen und Seidenkokons

Cansigong, die Seidenübungen, bedeutet wörtlich übersetzt: Übungen der Seidenraupe. Das von Großmeister Chen Xiaowang zusammengestellte Cansigong dient anfänglich als Basisübung und ist Schritt für Schritt aufeinander aufgebaut. Relativ schnell ist jedoch zu erkennen, dass hier der Schlüssel für das grundlegende Verständnis des Taijiquan zu entdecken ist und dass deswegen gerade Fortgeschrittene diesem Trainingsinhalt größtmögliche Aufmerksamkeit schenken. „Die Seidenübungen des Chen Taijiquan“ weiterlesen

Taijiquan üben in unsicheren Zeiten

Abbildung von Bildern der „Lao jia yi lu“ in der Trainingsstätte von Yang Luchan in Chen Jia Gou, China, dem Ursprungsort des Chen Taijiquan

Lao jia yi lu (chinesisch 老架一路, lǎo jià yī lù), bedeutet direkt übersetzt: alter Rahmen erste Form. Diese Form wird auch die 75er Form genannt, da sie sich aus 75 verschiedenen sogenannten Bildern zusammensetzt. Es ist die älteste überlieferte Taiji-Form. Manchmal wird sie auch als das Juwel des Chen Stils bezeichnet. Ich bin immer wieder fasziniert, wie sich durch das langsame und genaue Üben dieser Form eine tiefe Ruhe und Verbundenheit in mir eingestellt. „Taijiquan üben in unsicheren Zeiten“ weiterlesen

Für das eigene Training: Taiji-Training 2 (30 min)

Übungsreihe für ein ca. 30-minütiges Training
Wer länger üben möchte, kann die Übungszeiten für die Seidenübungen und die Stehende Säule natürlich gerne verlängern. Oder ihr ergänzt nach dem Joggen noch euer eigenes Dehnprogramm. Wenn ihr die Abfolge verinnerlicht habt, übt am besten offline. Viel Spaß dabei „Für das eigene Training: Taiji-Training 2 (30 min)“ weiterlesen

Für das eigene Training: Taiji-Training 1 (15 min)

Übungsreihe für ein ca. 15-minütiges Training
Manchmal braucht es einfach einen Plan. Hier ein Vorschlag für eine Trainingsabfolge, die ca. 15 Minuten dauert. Probiert es aus.
Dann überlegt euch, wie oft ihr dieses Programm in der Woche machen möchtet. 2–3 Mal? Jeden Tag? Und fangt am besten gleich damit an, euren Trainingsplan umzusetzen. Wenn ihr die Abfolge verinnerlicht habt, übt am besten offline. „Für das eigene Training: Taiji-Training 1 (15 min)“ weiterlesen

Den Anfang meistern bis die Regelmäßigkeit von alleine entsteht

Untersuchungen haben gezeigt, dass regelmäßiges bzw. sogenanntes zeitfixiertes Üben die größte Chance hat, erfolgreich umgesetzt zu werden. Zum Beispiel könntet ihr also festlegen: immer montags um 18 Uhr mache ich Taiji. Zeitfixiert könnte aber auch sein: jeden Morgen als Erstes (dann ist es nicht ganz so streng und passt in jeden Alltag – egal wann ihr aufsteht) mache ich eine Qigong-Abfolge. Zwei Vorschläge dafür habe ich euch auf meine Seite gestellt: www.sasakrauter.de/wissen/videos. Wenn ihr damit mal den Anfang gemeistert habt, kann sich auch ein weiteres Training spontan entwickeln. Hauptsache mal anfangen!
Auf der Homepage unseres Dachverbandes gibt es unter anderem von Jan Silberstorff eine Anleitung zur Stehmeditation (Stehende Säule des Taijiquan) als CD zu erwerben. Das ist für das eigene In-Stille-Stehen sehr hilfreich: www.wctag-shop.de

Was denn nun: Tai Chi, Tai Chi Chuan, Taiji oder Taijiquan?

Alle Begriffe meinen eigentlich dasselbe: eine chinesische Kampfkunst. Unterschiedlich sind die westlichen Schreibweisen für die chinesischen Schriftzeichen. Taiji und Taijiquan haben ihren Ursprung in der modernen Pinyin-Umschrift für chinesische Zeichen, Tai Chi oder Tai Chi Chuan im älteren Wade-Giles-System. Quan oder Chuan bedeutet Faust, stellvertretend für eine Kampftechnik „Was denn nun: Tai Chi, Tai Chi Chuan, Taiji oder Taijiquan?“ weiterlesen